Klimawandel bringt auch nasse Füsse

 
 
Staunässe ist eigentlich nichts Neues!
 
 
Stimmt, beste Beispiele dafür sind Auwälder und Überschwemmungsgebiete, vorausgesetzt letztere haben wir nicht trockengelegt. Dann finden wir naturgemäß Salix alba, Populus nigra und auch Alnua glutinosa. Gute Bekannte auch an Flussläufen und Bächen. Doch sollen das die einzigen Baumarten sein, die wir in Feuchtstandorten pflanzen, oder können wir auf andere Gattungen, Arten und Sorten zurückgreifen und so auch hier für Artenvielfalt und Abwechslung sorgen?Denn zu der zunehmenden Nässe, kommt die Erwärmung, was wiederum einigen einheimischen Gehölzen das Leben schwer machen könnte. Also gilt auch hier, wie für die Klimabäume: umschauen und entdecken – auf anderen Kontinenten oder in anderen Klimazonen. Was zum Beispiel ist mit Pterocarya fraxinifolia, Liquidambar styraciflua oder Taxodium distichum. Schon bei letzterer ist der deutsche Name Programm: Sumpf-Zypresse. Das sagt doch schon alles! Und apart sieht sie zudem auch noch aus.
LANGANHALTEND NASSE FÜSSE
Die Frage ist natürlich, ob die langanhaltenden Überschwemmungen im Winter oder im Sommer stattfinden. Entsprechend vertragen die Gehölze sie mal mehr und mal weniger gut, aber insgesamt kommen die unten genannten, als Beispiele, gut mit nassen Füßen zurecht! Am besten übrigens im Zeitraum vom Spätwinter bis ins Frühjahr hinein. Fraglich ist nur, ob sich das Wetter, respektive das Klima, an diese Zeitspanne hält.
  • Acer rubrum
  • Alnus in Arten und Sorten
  • Liquidambar styraciflua
  • Platanus acerifolia
  • Populus in Arten und Sorten
  • Prunus padus
  • Pterocarya fraxinifolia
  • Salix in Arten und Sorten
  • und als einziger Nadelbaum: Taxodium distichum
KURZZEITIG NASSE FÜSSE
Diese Kategorie hat nun schon deutlich mehr Vertreter. Zeitlich begrenzen wir kurzzeitig dabei auf bis zu zwei Wochen - als groben Richtwert. Obwohl auch hier gilt, dass die Nässe-Verträglichkeit von der Jahreszeit abhängig ist, in der die Überschwemmung stattfindet. Grundsätzlich jedoch vertragen diese Bäume im Winter deutlich besser nasse Füße als wir Menschen. Und welche sind es nun? Neben den oben genannten Bäumen, die auch langanhaltende Überschwemmungen vertragen, hier zusätzlich einige Beispiele von Gehölzen die mit kurzzeitigen Überflutungen zurecht kommen!
  • Amelanchier larmarckii
  • Betula nigra
  • Catalpa bignonioides
  • Cercidiphyllum japonicum
  • Euonymus yedoensis
  • Gleditsia triacanthos
  • Magnolia kobus
  • Metasequoia glyptostroboides
  • Nyssa sylvatica
  • Parrotia persica
  • Quercus palustris
  • Quercus robur
  • Thuja plicata
PACKEN WIR ES AN!
Gerade die Grüne Branche ist in der Lage, der Erwärmung ein probates Mittel entgegenzusetzen: die Bäume! Sicherlich ist das nicht das Allheilmittel, ohne eine deutliche Minderung der Kohle-, Gas- und Ölverbrennung schaffen wir es vermutlich nicht, doch mit jedem Baum machen wir die Erde wieder ein Stück lebenswerter und gesünder.
 
 

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